Gutscheine bestellen
Gutscheine können während der Öffnungszeit im Hamam erworben, telefonisch oder per Mail an info@hamamberlin.de oder einfach per Paypal, mithilfe des Onlineformulares auf dieser Seite im unteren Bereich, bestellt werden.
Alle Anwendungen sind nur in Kombination mit dem Eintritt (für 3 Stunden oder für einen Tag) buchbar. Der Eintritt kann durch die Ausleihe von Handtüchern etc. ergänzt werden. Wertgutscheine, Gutscheine ohne Festlegung auf Eintritt bzw. Anwendung, können wir aus abrechnungstechnischen Gründen nicht anbieten.
Bei der Bestellung per Telefon oder Mail berechnen wir eine Versandpauschale in Höhe von 2,- € und versenden den Gutschein erst, nachdem der entsprechende Gesamtbetrag auf unserem Konto eingegangen ist. Per Überweisung dauert die Bestellung daher einige Tage, bei Bestellung per Paypal versenden wir die Gutscheine häufig noch am selben Tag.
Frauenzentrum Schokoladenfabrik. e.V. - Hamam; Kontonr.: 640016316; Blz.: 10050000 (Sparkasse Berlin)
Gutscheine mithilfe von Paypal bestellen
FAQs
Ayran ist ein leckeres Erfrischungsgetränk aus Joghurt, Salz und Wasser.
Auch bekannt als „Türkisches Bad“ oder „Orientalisches Bad“. Öffentliche Hamams werden traditionell nach Geschlechtern getrennt genutzt: Es sind entweder separate Räumlichkeiten vorhanden oder die Nutzungszeiten für Frauen und Männer sind unterschiedlich. In Hotelanlagen kann es meist auch gemeinsam von Männern und Frauen besucht werden. An den Wänden befinden sich Waschbecken mit warmem und kaltem Wasser, mit dem man sich regelmäßig übergießt. In der Mitte des Raumes befindet sich der Nabelstein (Göbek Tasi). Gute Informationen bietet Wikipedia. Eine sehr interessante Reportage zur Hamamkultur Istanbuls, historisch und aktuell, finden Sie auf Tagesschau.de.
Das Hamam der Schokofabrik – Genuss nur für Frauen
Jede Besucherin bekommt in unserem Hamam eine ausführliche Einführung, in der ihr die Räumlichkeiten gezeigt, der übliche Verlauf des Bades erläutert und alle Fragen beantwortet werden.
Das Bad beginnt immer im eigentlichen Hamam in unserem Untergeschoss, das mit seinen 38 - 40° C sofort zum Wohlfühlen einlädt. Fein duftende ätherische Öle lassen die Sinne aufatmen. Mit dem "Tas", einem mit Wasser gefüllten Gefäß, übergießen die Frauen ihren Körper mit Wasser. Das bringt die Schweißdrüsen langsam in Schwung, bis die Badenden aus allen Poren schwitzen. So werden sanft und Kreislauf schonend Schlacken und Giftstoffe und nebenbei auch negative Gedanken und Energien ausgeschwemmt. Und immer wieder übergießen sie sich mit dem Wasser und spülen alles weg, von dem sie sich gelöst haben.
Auf dem heißen Nabelstein (Göbek Tas) spüren die Besucherinnen, wie ihr Körper von der Wärme durchflutet wird. Dabei werden die Muskeln gelockert und Verspannungen gelöst.
Nach dieser Schwitzkur folgt der Höhepunkt des Hamambesuches: Kese und Sabunlama (Ganzkörperpeeling und Seifenschaummassage). Vor dem Kese durch unsere Fachfrauen soll keine Seife verwendet werden. Diese traditionelle Form der Massage vermittelt ein wundervolles Gefühl von äußerer und innerer Reinigung.
Unter Kese ist sowohl das Ganzkörperpeeling als auch der dabei verwendete Handschuh (aus Seide) zu verstehen.
Das Pestemal ist ein oft kariertes Tuch, das Frau sich um die Hüften binden kann und auf das sie sich im Hamam setzt, um nicht direkt auf dem Stein bzw. den Fliesen zu sitzen.
Sabun ist die Seife, die wohltuende Seifenmassage heißt Sabunlama und wird im Anschluss an das Kese durchgeführt.
Mit diesen meist verzierten Schalen wird im türkischen Bad Wasser über den Körper gegossen.
Alles Nötige kann im Hamam gekauft oder ausgeliehen werden.
Die Bedürfnisse unserer Besucherinnen sind sehr unterschiedlich, aber zur Mindestausstattung gehören: mehrere große Handtücher, Badeschuhe und Pflegeartikel (Seife oder Duschgel, Shampoo, Kamm, Kosmetik etc,), Einige Frauen nehmen gern einen Bademantel, es ist bei uns aber so warm, dass ein großes Tuch als Bekleidung in unseren Ruheräumen ausreicht.Badebekleidung ist im Hamam beim Waschen bzw. Baden hinderlich aber erlaubt, in unserer Sauna ist sie entsprechen der Saunaregeln verboten (aus hygienischen Gründen).