Paketpreise

HAMAM Standard: 3 Stunden Hamambesuch, Ausleihe: gr. und kl. Handtuch, Pestemal   19 €
HAMAN Luxus: 3 Stunden Hamambesuch, Ausleihe: Bademantel, gr. und kl. Handtuch,  Pestemal   21 €
Verwöhntag 1: Tagesbesuch, Kese, Sabunlama, 40 min Massage,  Gesichtsverwöhnbehandlung   122 €
Verwöhntag 2: Tagesbesuch, Kese, Sabunlama, 40 min Massage, Maniküre   104 €
Verwöhntag 3: Tagesbesuch, Kese, Sabunlama, 40 min Massage, Pediküre   108 €
Für alle Anwendungen bitten wir aus organisatorischen Gründen um telefonische Terminvereinbarung.

FAQ

Was ist Ayran?

Ayran ist ein leckeres Erfrischungsgetränk aus Joghurt, Salz und Wasser.

Was ist ein Hamam?

Auch bekannt als „Türkisches Bad“ oder „Orientalisches Bad“. Öffentliche Hamams werden traditionell nach Geschlechtern getrennt genutzt: Es sind entweder separate Räumlichkeiten vorhanden oder die Nutzungszeiten für Frauen und Männer sind unterschiedlich. In Hotelanlagen kann es meist auch gemeinsam von Männern und Frauen besucht werden. An den Wänden befinden sich Waschbecken mit warmem und kaltem Wasser, mit dem man sich regelmäßig übergießt. In der Mitte des Raumes befindet sich der Nabelstein (Göbek Tasi). Gute Informationen bietet Wikipedia. Eine sehr interessante Reportage zur Hamamkultur Istanbuls, historisch und aktuell, finden Sie auf Tagesschau.de.

Was erwartet Sie beim Hamambesuch?

Das Hamam der Schokofabrik – Genuss nur für Frauen

Im Hamam des Frauenzentrum Schokofabrik e.V., dem Türkischen Bad für Frauen, treffen sich seit 1988 Berlinerinnen unterschiedlichster kultureller Herkunft sowie Berlinbesucherinnen aus aller Welt, die in entspannter Atmosphäre die angenehmen Seiten unserer interkulturellen Metropole kennen lernen möchten. Besucherinnen finden im Hamam Zugang zu den weiteren Angeboten der Schokofabrik wie z. B. Beratung, Sport, Unterricht oder zu Veranstaltungen zu feministischer Bildung sowie Informationen über weitere Frauenprojekte und ein vielfältiges Leseangebot, aktuelle Presse aber auch Bücher.

Die Hamamkultur hat ihren Ursprung im Orient. Verweilen, Waschen und Plaudern in den orientalischen Baderäumen ist ein Genuss weit weg von Hektik und Alltag. Der klassische Hamambesuch mit den an der Tradition orientierten Anwendungen Kese und Sabunlama (Ganzkörperpeeling und Seifenmassage) wurde in der Schokofabrik weiterentwickelt. Den Besucherinnen wird neben dem Besuch des Hamams mit seinem schönen Fliesenmosaik an der Kuppel eine finnische Sauna, eine Infrarot-Wärmekabine, entspannende Massagen, kosmetische Anwendungen, lukullischen Genüsse und der zur Erholung einladende Aufenthalt in gemütlichen Ruheräumen oder dem begrünten Innenhof geboten.

Unsere Besucherinnen bekommen zu Beginn ihres ersten Besuches eine ausführliche Einführung, unsere Räumlichkeiten sowie der sinnvolle Ablauf des Bades in unserem Hamam werden erläutert und Fragen beantwortet. Mitgebracht oder ausgeliehen bzw. gekauft werden sollten zumindest mehrere Handtücher, Badeschuhe und Pflegeartikel wie Seifen und Shampoo. Haartrockner stehen zur Verfügung. Eine Badebekleidung ist im Hamam nicht nötig, in der Sauna nicht gestattet.

Badeanleitung

Jede Besucherin bekommt in unserem Hamam eine ausführliche Einführung, in der ihr die Räumlichkeiten gezeigt, der übliche Verlauf des Bades erläutert und alle Fragen beantwortet werden.
Das Bad beginnt immer im eigentlichen Hamam in unserem Untergeschoss, das mit seinen 38 - 40° C sofort zum Wohlfühlen einlädt. Fein duftende ätherische Öle lassen die Sinne aufatmen. Mit dem "Tas", einem mit Wasser gefüllten Gefäß, übergießen die Frauen ihren Körper mit Wasser. Das bringt die Schweißdrüsen langsam in Schwung, bis die Badenden aus allen Poren schwitzen. So werden sanft und Kreislauf schonend Schlacken und Giftstoffe und nebenbei auch negative Gedanken und Energien ausgeschwemmt. Und immer wieder übergießen sie sich mit dem Wasser und spülen alles weg, von dem sie sich gelöst haben.

Auf dem heißen Nabelstein (Göbek Tas) spüren die Besucherinnen, wie ihr Körper von der Wärme durchflutet wird. Dabei werden die Muskeln gelockert und Verspannungen gelöst.

Nach dieser Schwitzkur folgt der Höhepunkt des Hamambesuches: Kese und Sabunlama (Ganzkörperpeeling und Seifenschaummassage). Vor dem Kese durch unsere Fachfrauen soll keine Seife verwendet werden. Diese traditionelle Form der Massage vermittelt ein wundervolles Gefühl von äußerer und innerer Reinigung.

 Hat die Besucherin kein Kese gebucht, kann sie sich bereits ab Beginn im Hamam mit Seife, Duschgel, Haarshampoo etc. waschen und ihre Haut oder die ihrer Freundin peelen. Seidenhandschuhe für das Kese bieten wir an der Rezeption an.

Zwischendurch gibt es Abwechslung durch einen Besuch der Sauna oder der Infrarot-Wärmekabine oder die Besucherin wird zu ihrer gebuchten Massage oder kosmetischen Anwendung gerufen. Oder die Besucherin gönnt sich eine Auszeit auf einer Ruheliege, in einer Kuschelecke oder genießt einen Imbiss im Salon oder im Garten.

Was ist Kese?

Unter Kese ist sowohl das Ganzkörperpeeling als auch der dabei verwendete Handschuh (aus Seide) zu verstehen.

Was ist ein Pestemal?

Das Pestemal ist ein oft kariertes Tuch, das Frau sich um die Hüften binden kann und auf das sie sich im Hamam setzt, um nicht direkt auf dem Stein bzw. den Fliesen zu sitzen.

Was ist Sabunlama?

Sabun ist die Seife, die wohltuende Seifenmassage heißt Sabunlama und wird im Anschluss an das Kese durchgeführt.

Was ist eine Tas?

Mit diesen meist verzierten Schalen wird im türkischen Bad Wasser über den Körper gegossen.

Was sollte ich zum Hamambesuch mitbringen?

Alles Nötige kann im Hamam gekauft oder ausgeliehen werden.

Die Bedürfnisse unserer Besucherinnen sind sehr unterschiedlich, aber zur Mindestausstattung gehören: mehrere große Handtücher, Badeschuhe und Pflegeartikel (Seife oder Duschgel, Shampoo, Kamm, Kosmetik etc,), Einige Frauen nehmen gern einen Bademantel, es ist bei uns aber so warm, dass ein großes Tuch als Bekleidung in unseren Ruheräumen ausreicht.
Badebekleidung ist im Hamam beim Waschen bzw. Baden hinderlich aber erlaubt, in unserer Sauna ist sie entsprechen der Saunaregeln verboten (aus hygienischen Gründen).

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