Das Türkische Bad für Frauen
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Hygienekonzept für das Hamam des Frauenzentrums Schokoladenfabrik e.V.

Zur Sicherheit der Besucherinnen sowie der Mitarbeiterinnen wird dieses Hygienekonzept aufgestellt und laufend verbessert, sobald neue Erkenntnisse vorliegen. Im Übrigen gilt die aktuelle Verordnung des Berliner Senats (Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin) sowie die Hausordnung.

Auf dieses Konzept wird auf der Website, in den Social-Media-Kanälen und in einem Aushang am Eingang hingewiesen. Es hängt im Hamam aus.

Inhalt:

  1. Kapazitätsbegrenzung
  2. Dokumentation der Personendaten
  3. Der Kundenzugang wird geregelt
  4. Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
  5. Die Nutzung einzelner Räume und Nebenanlagen wird begrenzt
  6. Weitere Maßnahmen Schutz unserer Mitarbeiterinnen
  7. Maßnahmen bei Verstößen
  8. Unser Dank

1. Kapazitätsbegrenzung

Die Besucherinnenkapazität wird auf höchstens 20 Frauen begrenzt, um die Einhaltung der üblichen Abstandsregel gewährleisten zu können. Das sind etwa 40 % der Kapazität des Hamams. Kinder dürfen das Hamam aufgrund des Platzmangels während der Pandemie nicht während der regulären Öffnungszeit, sondern nur während privater Feiern oder Veranstaltungen besuchen.

Der Sicherheitsabstand von 1,50 m ist grundsätzlich immer einzuhalten, ausgenommen sind die Zeiten während der körpernahen Anwendungen.

2. Dokumentation der Personendaten:

Die Personaldaten der Gäste werden mit geeigneten Mitteln (Online-Registrierung oder ausgefüllte Zettel) dokumentiert.

Es ist ein Online-Check-in-Tool installiert (meincheckin.com), sodass das Einchecken bei Besucherinnen und Mitarbeiterinnen mit Smartphone kontaktloser möglich ist. Alle weiteren Anwesenden füllen ein Check-in-Formular aus, das Kontaktdaten (Vor- und Familienname, Telefonnummer, vollständige Anschrift oder E-Mail-Adresse, Anwesenheitszeit) enthält.

Für die Dauer von vier Wochen werden diese Daten geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte aufbewahrt oder gespeichert und der zuständigen Behörde auf Verlangen ausgehändigt, wenn festgestellt wird, dass eine Person zum Zeitpunkt des Besuchs krank, krankheitsverdächtig, ansteckungsverdächtig oder Ausscheiderin im Sinne des Infektionsschutzgesetzes war. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht bzw. vernichtet.

3. Der Kundenzugang wird geregelt:

Besucher und Besucherinnen sowie Mitarbeiterinnen mit Symptomen einer Infektion der Atemwege oder Fieber haben keinen Zugang. Wird eine gesundheitliche Beeinträchtigung erst nach Anwesenheit im Hamam festgestellt, ist die Geschäftsleitung zu informieren. Die betreffende Mitarbeiterin oder Besucherin muss dem Hamam während einer gegebenenfalls anwendbaren Quarantänephase fernbleiben.

Der Checkin an der Rezeption ist nur für jeweils eine Besucherin erlaubt. Zwei Frauen aus einem Haushalt dürfen gleichzeitig, hinter dem Spritzschutz und mit Maske, bedient werden. Eine angemeldete Gruppe von Gästen (Höchstzahl 5, in Ausnahmefällen bei Gruppenevents bis zu 10 Personen je Gruppe) darf gemeinsam eintreten. Jede weitere Kundin oder der Kunde wartet zur Wahrung des Abstandes z.B. vor der Eingangstür bzw. in der Umkleide, sodass der Sicherheitsabstand eingehalten wird.

Zur leichteren Einhaltung und Verdeutlichung der Abstandsregel werden bereits vor dem Eingang und an allen kritischen Stellen Hinweise angebracht.

4. Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung:

Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nur in der Sauna, in der Dusche und auf einem festen Sitz- oder Liegeplatz abgenommen werden.

Die Mitarbeiterinnen tragen während der körpernahen Dienstleistungen (bei den traditionellen Hamam-Anwendungen Kese und Sabunlama, bei den Wellness-Massagen und bei kosmetischen Anwendungen) und sobald der Sicherheitsabstand nicht sicher gewährleistet werden kann, z.B. beim Gehen durch die Räume eine Mund-Nasen-Bedeckung. An der Rezeption ist ein Spritzschutz installiert, um die Hygiene beim Ein- und Auschecken abzusichern.

Kundinnen ohne eigenen Mund-Nasen-Schutz erhalten diesen gegen Gebühr an der Rezeption.   

5. Die Nutzung einzelner Räume und Nebenanlagen wird begrenzt:

Die Mitarbeiterinnen kontrollieren regelmäßig die Einhaltung der Maximalbelegung einzelner Räume

Umkleide:

In der Garderobe inkl. WC dürfen sich höchstens drei Personen unter Wahrung des Sicherheitsabstandes und mit Mund-Nasenbedeckung oder eine familiäre Einheit oder Gruppe gleichzeitig aufhalten, die Rezeptionistin steuert den Zugang.

Kalte Dusche:

Hier darf nur jeweils eine Frau duschen.

WC-Bereich:

Im WC-Bereich des Untergeschosses (2 WCs, 1 Vorraum mit 2 Waschbecken) dürfen sich höchstens 2 Personen gleichzeitig unter Wahrung des Sicherheitsabstandes aufhalten.

Hamam:

Das Hamam ist ein Raum mit mehreren Waschplätzen, an denen die Besucherinnen sich waschen, indem sie ihren Körper mit frischem Wasser aus einem für Becken begießen und mit Seife reinigen. Jede Frau hat ein eigenes Becken.

Zu Beginn des Besuches wird um eine gründliche Körperreinigung mit Seife im Hamamraum gebeten, um die Verbreitung von Viren nach Möglichkeit auszuschließen.

Unser Hamam (30 m²) ist kein Dampfbad. Es gibt keinen Verdampfer. Der Raum wird über die normale Fußbodenheizung sowie den warmen Stein geheizt.

Im Hamamraum dürfen sich gleichzeitig 5 Frauen aus unterschiedlichen Haushalten waschen, sodass jede Besucherin eine eigene Nische nutzt und somit der Abstand eingehalten werden kann. Es gibt fünf Nischen, zwei haben jeweils 2 Becken. Wenn sich zwei Frauen aus demselben Haushalt gleichzeitig im Hamam waschen, dürfen sie gemeinsam eine der zwei Nischen mit je zwei Becken nutzen, sodass dann insgesamt bis zu 7 Frauen gleichzeitig das Hamam nutzen können.

Auch wenn sich ein oder höchstens zwei der anwesenden Besucherinnen auf den „Heißen Steines“ legen, muss der Sicherheitsabstand eingehalten werden.

Sauna:

Unsere Sauna hat eine Fläche von etwa 7 m². Sie wird auf 90 Grad erhitzt.

Es werden keine Aufgüsse durchgeführt.

Die leere Sauna wird vom Servicepersonal jede volle Stunde für 1/2 Minute - durch das Einwedeln frischer Luft mit einem Handtuch - gelüftet.

Die Sauna darf nur nacheinander betreten werden und ist in drei Sitzbereiche aufgeteilt.

Die Sauna dürfen höchstens 4 Personen gleichzeitig nutzen, wenn mindestens 2 Frauen zum selben Haushalt gehören.

Einzelpersonen betreten und verlassen in der Reihenfolge der Platznummerierung (zuerst Platz 1, dann Platz 2 und dann ggf. Platz 3) die Sauna. Somit ist der Abstand jederzeit gewahrt.

Sitzend dürfen 3 Einzelpersonen auf Platz 1 und 2 und 3 die Sauna nutzen.

Liegend dürfen 2 Einzelpersonen auf Platz 1 und 2 die Sauna nutzen.

Die Sauna-Plätze 1 und 2 können im Sitzen von jeweils 2 Frauen aus demselben Haushalt genutzt werden. Sie sitzen eng nebeneinander. Platz 3 bleibt dann unbesetzt, damit der Abstand gewahrt ist.

 

6. Weitere Maßnahmen Schutz unserer Mitarbeiterinnen:

Bei Personalwechsel sind der Arbeitstisch, Arbeitsgeräte wie Tastatur, Maus, der Touchscreen sowie häufig berührte Flächen zu reinigen oder bei Kontamination zu desinfizieren. Für die Reinigung und Desinfektion der Arbeitsplätze sind Schutzhandschuhe zu tragen, die zur Verfügung gestellt werden.

Den Mitarbeiterinnen werden wiederverwendbare Mund-Nase-Bedeckungen gestellt, die nach Gebrauch bei mindestens 60°C im Betrieb gewaschen werden. Die Masseurinnen und Kosmetikerinnen sowie ihre Kundinnen tragen eine Mund-Nasenbedeckung während der Anwendung.

Weitere Hygienemaßnahmen:

Im Eingangsbereich, in den Umkleiden, den WCs und in den Anwendungsräumen wird Besucherinnen und Mitarbeiterinnen ein Desinfektionsmittel zur Händedesinfektion angeboten. Es werden regelmäßige Desinfektionen vorgenommen sowie Tücher zur selbstständigen Desinfektion angeboten. Sitzen oder Liegen ist nur auf einem Handtuch oder auf einer Decke, die gegen eine Gebühr ausgeliehen werden kann und anschließend gewaschen wird, erlaubt.

Gemeinsam genutzte Behandlungseinrichtungen wie Massageliegen werden nach jeder Behandlung intensiv gereinigt (Behandlung mit Desinfektionsmittel, bzw. Seifen).

Aus hygienischen Gründen sind die Besucherinnen und Mitarbeiterinnen dazu angehalten, den Badebereich nur mit eigenen und sauberen Badeschuhen zu betreten.

Es wird ein stündliches Stoßlüften in allen Räumen durchgeführt. Die Lüftungsanlagen werden jede Stunde für mindestens eine Minute auf einer höheren Leistungsstufe gefahren.

7. Maßnahmen bei Verstößen:

In der Hausordnung ist geregelt, welche Maßnahmen das Personal bei Verstößen ergreifen kann. Dabei kommt in Betracht, die Besucherin aufzufordern, das Hamam zu verlassen, als letzte Maßnahme ist die Schließung des gesamten Hamams für den Tag anzusehen. Hierbei soll mit Hilfe einer guten Kommunikation in einem Appell an die Badbesucher verdeutlicht werden, dass es beim Badebesuch auf die Verantwortung und Disziplin einer jeden einzelnen Badbesucherin ankommt.

8. Unser Dank:

Das Frauenzentrum Schokoladenfabrik e.V. dankt allen Mitarbeiterinnen und Besucherinnen für die Unterstützung bei der Umsetzung dieses Schutz- und Hygienekonzepts und wünscht allen Besucherinnen und Mitarbeiterinnen einen sicheren und gesunden Besuch unseres Hamams. 

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